HÄUFIGE FRAGEN RUND UM EINRICHTUNGSSTILE.
Orientieren Sie sich zunächst an Farben, Materialien und Möbeln, mit denen Sie sich langfristig wohlfühlen. Ein Moodboard hilft dabei, verschiedene Ideen zu sammeln und Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen. Bevorzugen Sie beispielsweise helle Hölzer und natürliche Materialien, können skandinavische oder Japandi Einrichtungen passen. Kräftigere Kontraste und auffällige Materialien sprechen eher für Industrial oder Art Deco.
Wir zeigen Inspirationen zu verschiedenen Wohnstilen. Dazu gehören aktuell Boho, Minimalistisch, Japandi, Industrial, Modern, Urban, Landhaus, Shabby Chic, Vintage, Skandinavisch, Mediterran und Art Deco. Die einzelnen Stilwelten unterscheiden sich unter anderem durch typische Farben, Materialien, Möbel und Wohnaccessoires und können als Orientierung für die eigene Einrichtung genutzt werden.
Beide Stile setzen auf klare Formen und eine eher reduzierte Gestaltung. Der minimalistische Stil beschränkt sich jedoch besonders konsequent auf wenige Möbel und Dekoelemente sowie zurückhaltende Farben wie Weiß, Beige, Grau oder Schwarz. Beim modernen Stil können zusätzlich Glas, Metall, lackierte Oberflächen und gezielt eingesetzte Farbakzente eine größere Rolle spielen.
Japandi verbindet reduzierte japanische Gestaltung mit der wohnlichen Leichtigkeit des skandinavischen Stils. Typisch sind helle Hölzer, dunklere Akzente und natürliche Materialien wie Leinen und Keramik. Farben bleiben überwiegend ruhig und gedeckt. Möbel und Dekoration werden bewusst ausgewählt, sodass der Raum aufgeräumt wirkt, ohne auf Wohnlichkeit zu verzichten.
Boho, Landhaus, skandinavische und mediterrane Einrichtungen arbeiten besonders häufig mit natürlichen Materialien. Je nach Stil kommen beispielsweise Holz, Rattan, Leinen, Baumwolle, Stein oder Keramik zum Einsatz. Die Farbwelt reicht von Weiß und Beige über natürliche Erdtöne bis zu Terrakotta und sanftem Blau. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie Möbel, Farben und Dekoration miteinander kombiniert werden.
Vintage setzt auf Möbel und Wohnaccessoires mit individuellem Charakter, die tatsächlich älter sein oder bewusst im Retro Look gestaltet sein können. Shabby Chic arbeitet dagegen gezielter mit einem sichtbar gebrauchten Erscheinungsbild, hellen Farben wie Weiß, Creme und Pastelltönen sowie verspielten und floralen Elementen. Beide Stile lassen sich mit Holz, Textilien und ausgewählten Einzelstücken gestalten.
Ja. Verschiedene Wohnstile können miteinander kombiniert werden, wenn verbindende Elemente vorhanden sind. Wiederkehrende Farben, Materialien oder Formen helfen dabei, ein zusammenhängendes Gesamtbild zu schaffen. Besonders sinnvoll ist es, einen Stil als Grundlage festzulegen und Elemente eines zweiten Stils gezielt als Akzente einzusetzen, statt mehrere sehr unterschiedliche Gestaltungsrichtungen gleich stark miteinander zu mischen.
Ein Moodboard bündelt Farben, Materialien, Möbel und Wohnaccessoires an einem Ort. Dadurch können Sie vor dem Kauf erkennen, ob beispielsweise Holzarten, Stoffe, Wandfarben und Dekoration miteinander harmonieren. Besonders bei der Neueinrichtung eines ganzen Raumes hilft ein Moodboard dabei, eine klare gestalterische Richtung festzulegen und spontane Einzelentscheidungen besser auf das Gesamtkonzept abzustimmen.
Ja. Wir bieten persönliche Beratung für die Einrichtung und Zusammenstellung verschiedener Wohnbereiche an. Wenn Sie bereits einen bevorzugten Einrichtungsstil oder ein Moodboard haben, kann dies als Grundlage für die Auswahl von Möbeln, Farben, Materialien und Wohnaccessoires dienen. Beratungstermine können laut aktueller Seite im Möbelhaus oder bei Ihnen zu Hause vereinbart werden.